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Sonntag, 18. April 2010

Nordseekrabben ( Büsumer Krabben)


Immer mal wieder stoße ich bei kalten Buffets bei verschiedenen Anlässen auf Krabbensalat. Oft schmeckts ganz gut, hin und wieder aber wird für mich das eigentliche Geschmackserlebnis durch Beimengung von z.B. Mandarinen ... ziemlich verhunzt.
Deshalb hier ein kleiner Tipp, wie mans ohne großen Aufwand lecker hinbekommt:

Bei ALDI gibt es Nordseekrabbensalat fertig zubereitet, der allerdings etwas zu süß und etwas zu fetthaltig ist. Gibt man aber auf ein bis zwei solcher Packungen noch eine Packung Nordseekrabbenfleisch dazu (gibts übrigens auch bei ALDI), hat man für kleines Geld etwas sehr Leckeres.

Samstag, 17. April 2010

Garnelen-Vorspeise


Ein schnelles, leichtes Rezept. Die Mengen sind für 2 Personen.

Einkaufsliste:
200 g Riesen-Garnelen bzw. King Prawns, das sind etwa 15 bis 18 Stück (können tiefgefroren sein, wichtig ist, dass sie ungewürzt sind)
2 Schalotten
Butter
etwas glatte Petersilie, kann ebenfalls tiefgefroren sein
60 ml nicht allzu trockener Weißwein

Garnelen auftauen lassen, abspülen und mit einem Küchentuch trockentupfen.
2 mittelgroße Schalotten sehr fein schneiden, in einer ausreichend großen Pfanne in 50 g Butter andünsten, den Wein angießen, etwas kleingehackte Petersilie hinzufügen und das ganze mit einer kräftigen Prise Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Die Flamme klein stellen, die aufgetauten Garnelen in den Sud geben und gar ziehen lassen.
ACHTUNG: Garnelen reagieren sehr empfindlich auf zu langes Garen, sie werden trocken und verlieren an Geschmack.
Also unbedingt auf die Uhr sehen!
Nach 1 Minute die Garnelen wenden, nach einer weiteren Minute aus dem Sud nehmen, auf einem Teller bereitstellen.

Die Flamme wieder groß stellen und den Sud auf etwa die Hälfte einkochen, das Ganze wird fast etwas sämig. Die Garnelen noch einmal hineingeben und einen Moment (20-30 sec.) auf großer Flamme erhitzen.
Auf zwei Vorspeisentellern anrichten - Guten Appetit!
... und eine Scheibe frisches Baguette sollte nicht fehlen, dann braucht man am Ende den Teller nicht sauber lecken :-)

Sonntag, 14. März 2010

Sushi für 4 Personen


Die Vorbereitung dauert einschließlich der Reisvorbereitung etwa 2 Stunden (die ersten Male würde ich etwas mehr Zeit einplanen).

Als Grundausrüstung wird benötigt:
1-2 Bambusmatten (zum Rollen der Maki-Sushi), Plastikhandschuhe, Frischhaltefolie, ein wirklich scharfes Kochmesser mit nicht allzu dicker Klinge

Zunächst die Einkaufsliste:

1 kg Sushi-Reis
1 Fl. Reisessig
1 Packung Nori-Blätter
1 Fl. Sojasoße
1 Tube Wasabi
1 Glas Miracle Whip
1 Glas eingelegten Ingwer
1 Packung Surimi
250 g Thunfisch (Sushi-Qualität)
200 g Lachs (möglichst mager)
200 g Cocktail-Garnelen
(andere Beläge nach Geschmack)
1 Packung gerösteter Sesam
Avocado,Gurke,Karotten

Zubereitung:

Sushi-Reis
In einem feinen Küchensieb wird der Reis gründlich gewaschen, dabei anfangs mit der Hand den Reis aneinander reiben, damit die Mehlrückstände entfernt werden. Den Reis in 1,5 Liter kaltem Wasser aufsetzen, sobald er kocht, den Herd runterdrehen und 20 min ziehen lassen. Dann von Herd nehmen und rund 20 min offen abkühlen lassen. In der Zwischenzeit 120 ml Reisessig mit 80 g Zucker und 20 g Salz bei kleiner Flamme solange erwärmen, bis Zucker und Salz komplett gelöst sind, von Herd nehmen. In einem großen Topf / einer großen Schüssel den Reis mit der Essiglösung übergießen und vorsichtig mit einem Holzlöffel o.ä. durchmischen. Dann weiter abkühlen lassen.

Gemüse
Gurke schälen, Kerne entfernen, in feine Streifen schneiden, Länge ca. 8-10 cm
Avocado schälen, Kern entfernen, in Streifen schneiden
Karotten schälen, ebenfalls in Streifen schneiden und blanchieren. Hierfür ca. 1 Liter Wasser mit 2 gehäuften TL Salz zum Kochen bringen, auf großer Flamme die Karottenstreifen hineingeben und etwa 3 min kochen, dann zügig abgießen und mit kaltem Wasser 2-3 Mal abschrecken bzw. übergießen, bis sie noch maximal lauwarm sind.

Fisch
Es gibt für Thunfisch und Lachs 2 verschiedene Verwendungen: einmal auf Reiskugeln (nigiri), hierfür werden feine Scheiben in einer Größe von etwa 3 x 5 cm zugeschnitten - weiter werden Streifen aus den Randbereichen der Fischteile geschnitten, die dann in die Rollen mit den Algenblättern (Maki-Sushi) eingelegt werden.
Die Garnelen werden von allen Schalenteile befreit.

Equipment
Für die Herstellung der Sushis werden (am besten die Hände in Plastikhandschuhen, damit der Klebreis nicht so an den Fingern haften bleibt) kleine Reisballen (ca. 1,5 cm Durchmesser, 3 cm lang) geformt. Diese werden dann in der Handfläche auf die vorbereiteten Fischscheibchen gelegt, nach Geschmack kann man etwas Wasabi auf dem Fisch verreiben. Vor dem Reisnehmen jeweils den Handschuh oder auch die Hand kurz in Wasser tauchen.
Für das Rollen der Maki-Sushi wird eine Bambusmatte in Frischhaltefolie eingewickelt. Hierfür die Folie möglichst in einem Stück von Rolle abreißen und die Matte so einpacken, dass die Nutzseite eine glatte Fläche bildet. Ein Noriblatt auf die Matte legen, den Reis darauf so verteilen, dass oben 0,5 cm Rand bleiben. Etwas Miracle Whip und nach Geschmack etwas Wasabi draufstreichen, Fischstreifen, Surimi ... auflegen, Avocado, Gurke, Karotte dazu, dann mit der Matte eine Rolle (etwa 2-2,5 cm Durchmesser) drehen, kräftig andrücken unf formen. Den Rand eventuell mit etwas Wasser nachstreichen, damit es besser klebt. Rolle 1-2 Minuten liegen lassen, dann mit einem sehr scharfen Messer (vorher in Wasser tauchen) zunächst halbieren. Die beiden Teile nebeneinander legen und dann nochmal in jeweils 3-4 Teile schneiden. Auf den Schnittflächen auf einem schönen Servierteller anrichten.

Tischausrüstung
Jeder Esser benötigt ein Paar Stäbchen, hier sind Holzstäbchen zu empfehlen, die sind nicht so glatt wie lackierte oder welche aus Kunststoff. Weiter eine Schale für die Gewürzsauce zum Tunken, hierfür wird helle Sojasauce genommen, nach Geschmack ergänzt um etwas Wasabipaste. Wer nicht mit Stäbchen essen möchte, nimmt die Finger :-)

Das Essen
Jeder nimmt sich von den vorbereiteten Sushis auf seinen Teller und tunkt diese dann zum Essen in die Würzsauce. Zwischendurch ist der eingelegte Ingwer sehr lecker, der setzt die Geschacksnerven zurück, so dass man jedes Sushi einzeln genießen kann.
Dazu passt ein kalter, leichter Rosé, der nicht zu trocken sein sollte.

Guten Appetit!